Florian Schreiber leitet Spiele in der Swiss Futsal Premier League

Berner Stadtderby: Mobulu Futsal Uni Bern gegen Futsal Minerva

International ging es Mitte Januar auch für DFB-Futsal-Referee Florian Schreiber aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein zu: Der 27-jährige Westfale reiste auf Einladung des Schweizer Fußballverbandes (SFV) in das Nachbarland und kam dort bei zwei Spielen zum Einsatz – in der Swiss Futsal Premier League, der ersten Schweizer Futsal-Liga.

Im Rahmen der Kooperation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und dem SFV reisten am Wochenende des 12. und 13. Januar die beiden DFB-Schiedsrichter Florian Schreiber und sein Koblenzer Kollege Richard Kochanetzki in die Schweiz. „Aus meiner Sicht hat alles gut geklappt. Betreuung, Unterbringung und Organisation waren tadellos – bis auf die Verspätung der Deutschen Bahn, aber das ist man ja gewohnt“, resümiert Florian Schreiber mit einem Zwinkern. Das erste Spiel führte die beiden Futsal-Referees in die französische Schweiz. Hier trafen der RCD Fidell und der FC Uetendorf in La Chaux-de-Fonds aufeinander. Hier war die Heimmannschaft das klar bessere Team. Auch wenn die Gäste kurz nach der Halbzeit zwischenzeitlich auf 5:5 ausgleichen konnten, war der Endstand mit 9:6 Toren deutlich. „Vom Niveau des Spiels war es vergleichbar mit unserer Regionalliga West“, so Schreiber. So war das Schiedsrichter-Team am Ende glücklich mit der Leistung, die auch durch den

Schiedsrichter-Beobachter bestätigt wurde. „Er war sehr zufrieden mit meiner Leistung“, freute sich der Referee. Am nächsten Tag stand ein besonderes Spiel auf dem Programm: das Berner Stadtderby! Die deutschen Futsal-Referees leiteten das Stadt-Duell zwischen Mobulu Futsal Uni Bern und Futsal Minerva. „Das Spiel war erwartungsgemäß zur Halbzeit mit 0:5 Toren bereits entschieden, dennoch war das Match durchgehend wesentlich kampfbetonter als das erste und auch spielerisch auf einem höheren Niveau“, so Schreiber. Dadurch war das deutsche Schiedsrichter-Duo ähnlich wie bei Spielen der deutschen Meisterschaft gefordert. Und so endete das Spiel mit 2:8 Toren für Futsal Minerva. „Unter dem Strich bleibt für mich ein tolles Wochenende. Ich habe viel erlebt, einiges wieder dazu gelernt und freue mich schon auf den nächsten Einsatz“, so der Futsal-Referee.

Text und Foto: David Hennig / FLVW


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Artikel aus der Westfalensport Ausgabe 01/2019: